Buddhapearls

die geschichte der buddhapearls

ich blickte schon eine kleine ewigkeit auf das zeitlose rauschen des meeres, dann sass er neben mir. Er zeigte mir die perlen und sprach mit leiser stimme von magischen kräften auf liebende. seine mandelförmigen augen leuchteten perlmutt. er sprach von buddha und von der freiheit, und vom anmutigen schlag des schmetterlingflügels.

später würde er mir erzählen, dass er viele jahre auf diesem meer verbrachte, zeitlos. Im halbdunkel sah ich ihn bedächtig die perlen zu einer kette formen. er erzählte mir zu jeder einzelnen eine geschichte. Wie die stimme der liebe deine träume zerschmettern kann, wie sie dich im beschneiden wachsen lässt und wie du die angst besiegst vor den geheimnissen deines herzens.

der sternenhimmel spiegelte sich in den wassertropfen, die immer noch auf seinen breiten schultern lagen, als sollten sie nie woanders liegen. das rauschen des meeres war im einklag mit seinen geflüsterten worten. Als er fertig war blickte er mir lange in die augen. er legte mir die kette um den hals. Er sah nicht zurück als er ging. seine dunkle silhouette versprach freiheit und magie. ich sass noch sehr lange da und starrte aufs meer. Seine letzten worte klangen wie ein versprechen.

“wenn du in deiner angst nur die ruhe und die lust der liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine nacktheit zu bedecken und vom dreschboden der liebe zu gehen. In die welt ohne jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes lachen, und weinen, aber nicht all deine tränen…”